Unsere Redaktion hat die gamescom 2018 und die devcom in Köln besucht. Der persönliche Bericht verbindet Eindrücke aus dem Messeumfeld mit Gesprächen aus der Entwicklerbranche. Die damalige Dokumentation des Besuchs erschien am 22. September 2018.
Die Reise begann mit einem Rundgang durch Köln und einem Abend im Meltdown, einem Treffpunkt für Gamer mit Spielangeboten und Livestreams. Die Atmosphäre war dicht, weil viele Besucher und Helfer der devcom bereits vor Ort waren. Für die Redaktion war der Abend zugleich der Einstieg in mehrere Tage rund um die gamescom 2018.
Köln und die devcom als Treffpunkt
Am nächsten Morgen standen die Messe und die Entwicklerkonferenz im Mittelpunkt. Zwischen Indie-Entwicklern, Supportern und Helfern entstanden Gespräche über Projekte, Arbeitsabläufe und die Präsenz kleiner Teams auf der Veranstaltung. Ein Gespräch mit einem Projektleiter aus dem Umfeld eines Brillenherstellers blieb dagegen bei allgemeinen Hinweisen auf die zuständige Presseabteilung, weil konkrete Angaben zum Projekt nicht freigegeben waren.
Die devcom bot dabei einen anderen Zugang als die große Publikumsmesse. Im Mittelpunkt standen Kontakte und Gespräche mit Menschen aus der Gamesbranche. Die Redaktion erhielt Einblicke in die Arbeit von Entwicklern und konnte Kontakte zu Teams und Unterstützern knüpfen, ohne aus vertraulichen Gesprächen nicht freigegebene Projektinformationen zu übernehmen.
Austausch zwischen Entwicklern und Besuchern
Zur Vorakkreditierung gehörte eine Geschenktasche mit Informationsmaterial, Blöcken, Kugelschreibern und Karten zum Landwirtschafts-Simulator. Die Karten waren für den Tausch mit anderen Besuchern gedacht und erleichterten spontane Gespräche. Gerade zwischen unabhängigen Entwicklern, Helfern und Besuchern entstanden dadurch Kontakte, die über den eigentlichen Messebesuch hinausgingen.
Auffällig war außerdem die Zugangspraxis für kleinere Blogs. Nach den Erfahrungen der Redaktion wurden Einzelautoren bei der Akkreditierung für gamescom und devcom nicht automatisch zugelassen. Der Besuch zeigte damit neben der offenen Atmosphäre der Veranstaltung auch, wie stark Pressezugänge nach den damaligen Kapazitäten und Kriterien der Veranstalter begrenzt wurden.
Der Bericht hält die gamescom 2018 und die devcom deshalb weniger als Sammlung einzelner Produktankündigungen fest, sondern als Arbeits- und Begegnungsort für Entwickler, Unterstützer und Fachbesucher. Die Gespräche und Kontakte vor Ort prägten den Besuch stärker als einzelne Programmpunkte.

