gamescom 2017: Angela Merkel bezeichnet Games als Kultur- und Wirtschaftsfaktor

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete am 22. August 2017 in Köln die gamescom 2017. In ihrer Rede bezeichnete sie digitale Spiele als Kulturgut, Innovationstreiber und Wirtschaftsfaktor und verwies auf die wachsende Bedeutung der Branche im Alltag.

Branche mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung

Merkel verwies auf mehr als 500 Unternehmen und rund 29.000 Beschäftigte in der deutschen Games-Branche. Für das erste Halbjahr 2017 nannte sie einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und ein Wachstum von elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahlen stellte sie als Beleg für die wirtschaftliche Relevanz von Entwicklung, Produktion und Vermarktung digitaler Spiele heraus.

Spiele als Teil des Alltags

Die Bundeskanzlerin sprach außerdem über den Einsatz digitaler Spiele in Bildung und Ausbildung. Technische Innovationen aus der Games-Entwicklung könnten auch für andere Branchen Bedeutung gewinnen. Merkel verband die kulturelle Einordnung damit mit der Forderung, digitale Kompetenzen und die Rahmenbedingungen für die Branche weiter auszubauen.

Die Eröffnung ergänzte das Fach- und Bühnenprogramm der gamescom 2017, zu dem auch Kongressformate und eSports-Veranstaltungen gehörten.

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