gamescom 2015: Games prägen Kultur und schaffen Arbeitsplätze

Auf der gamescom 2015 sprach Ursula Vranken von IPA über die Rolle von Spielen in der Kultur und über die Bedeutung der Branche als Arbeitgeber. Das Interview mit Ursula Vranken wurde am 14. August 2015 veröffentlicht.

Im Gespräch verwies Vranken auf die kulturelle Bedeutung digitaler Spiele. Für das erste Halbjahr 2015 nannte sie nach Angaben des Branchenverbands BIU einen Umsatz von mehr als 530 Millionen Euro in Deutschland. Rund 29 Millionen Menschen spielten regelmäßig digitale Spiele.

Beschäftigung in der Games-Branche

Für 2014 wurden 12.726 Beschäftigte bei 450 Unternehmen genannt. Für 2015 ging Vranken von rund 13.000 Arbeitsplätzen in der deutschen Computer- und Videospielindustrie aus. Dazu gehörten Entwicklung und Publishing. Nach der im Interview genannten Abgrenzung kamen 30.231 Arbeitsstellen hinzu, wenn angrenzende Bereiche wie Einzelhandel, Journalismus, Wissenschaft sowie Behörden und Institutionen einbezogen wurden.

Als besonders gefragt bezeichnete Vranken Programmierer, Gamedesigner und 2D-Designer. Das Interview beschrieb außerdem Aufgaben in Organisation, Finanzen, Personal, Kommunikation und Vertrieb als Teil der Arbeitswelt von Entwicklungsstudios und Publishern. Die wirtschaftlichen Themen der Messe knüpften damit an die gamescom 2014 an.

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