Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 4. April 2022 den Start eines neuen Games-Referats gemeldet. Damit bekam die Games-Branche innerhalb des BMWK eine eigene fachliche Anlaufstelle für Themen wie Games-Förderung, Standortpolitik und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Der Schritt folgte auf den Ressortwechsel nach der Bundestagswahl 2021. Games-Politik und die Bundesförderung wurden stärker im Wirtschaftsressort verankert. Für Studios und Publisher ist das relevant, weil Förderprogramme, Standortfragen und politische Zuständigkeiten direkte Auswirkungen auf Produktionsplanung und Finanzierung haben.
Eigene Zuständigkeit für Games im BMWK
Mit dem Games-Referat bündelte das Ministerium Aufgaben, die zuvor über verschiedene politische Strukturen liefen. Der Bereich betrifft nicht nur Kulturpolitik, sondern auch Mittelstand, Fachkräfte, internationale Wettbewerbsfähigkeit und digitale Wertschöpfung. Genau an dieser Schnittstelle bewegt sich die deutsche Games-Politik seit Jahren.
Für die Branche war die organisatorische Einordnung deshalb mehr als eine interne Verwaltungsnotiz. Ein festes Referat kann Ansprechpartner, Verfahren und politische Prioritäten klarer machen, gerade wenn Förderbudgets und Standortprogramme langfristig planbar bleiben sollen.