Start Wirtschaft Games-Förderung des Bundes summiert sich auf über 250 Mio. Euro

Games-Förderung des Bundes summiert sich auf über 250 Mio. Euro

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Games-Förderung des Bundes summiert sich auf über 250 Mio. Euro

Die Games-Förderung des Bundes hat seit 2019 ein Volumen von mehr als 250 Mio. Euro erreicht. Eine Auswertung von GamesWirtschaft zeigt, wohin die Gelder fließen: Fast die Hälfte der gesamten Fördersumme von 266 Mio. Euro entfällt auf nur 25 Publisher und Groß-Studios. Die Basis-Förderung liegt bei 25 Prozent der Produktionskosten, bei Startups trägt der Bund bis zu 50 Prozent. Zuschüsse verteilen sich über die komplette veranschlagte Laufzeit und müssen nicht zurückbezahlt werden.

Kalypso Media führt die Liste an

Förder-Spitzenreiter ist Kalypso Media mit fast 20 Mio. Euro, eingeworben aus Worms. Strategie- und Aufbau-Spiele wie Tropico 7, Dungeons 4 und Commandos: Origins entstehen bei Kalypso-Töchtern in Gütersloh, Paderborn, Darmstadt und München. Bei den inhabergeführten deutschen Studios folgen die Everspace-Macher von Rockfish Games aus Hamburg mit über 10 Mio. Euro vor King Art aus Bremen mit 9,5 Mio. Euro, Aesir Interactive aus München mit 7,5 Mio. Euro und Egosoft aus Würselen mit 4,2 Mio. Euro. Rockfish Games ist der erste Entwickler, der die Maximalsumme von 8 Mio. Euro für einen einzelnen Titel in Anspruch nimmt.

Internationale Publisher im Fördertopf

Die Förderung soll auch Investitionen internationaler Publisher anstoßen, weshalb in der Liste Hersteller mit ausländischen Holdings auftauchen, etwa aus Schweden (Embracer mit THQ Nordic, Stillfront, Jumpgate) und Frankreich (Ubisoft, Focus mit Deck 13). Bedingt durch die prekäre Lage in den Konzernzentralen in Stockholm und Paris kam es zuletzt zu einem messbaren Rückgang neuer Aufträge.

Antragsteller und ausführende Stelle können auch auseinanderfallen: Bei Anno 117: Pax Romana hat das Düsseldorfer Hauptquartier von Ubisoft Blue Byte den Antrag gestellt, entwickelt wurde der Titel in Mainz. Bei einem Gesamtbudget von 22,8 Mio. Euro sind die Steuerzahler mit 5,7 Mio. Euro beteiligt, in eine Erweiterung fließen zusätzliche 800.000 Euro.

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