Games-Förderung 2025: Ministerium nennt Antragsvolumen von 13 Millionen Euro

Dem Bundesforschungsministerium lagen zum 30. September 2025 Games-Förderanträge mit einem Volumen von rund 13 Millionen Euro vor. Das geht aus einem Originalbericht von GamesWirtschaft mit Antworten des Ministeriums hervor. Etwa die Hälfte des Volumens sei in den vorangegangenen 14 Tagen eingegangen.

Zusätzlich nennt der Bericht 54 Anträge mit einem Volumen von 23 Millionen Euro in der Entwurfsberatung. Beratung, eingereichter Antrag und Bewilligung sind unterschiedliche Verfahrensstände. Die beiden Summen dürfen deshalb nicht als bereits zugesagte oder ausgezahlte Fördermittel addiert werden.

Ministerium verweist auf Vorbereitungszeit

Das Ministerium begründete den damaligen Stand damit, dass der neue Förderaufruf erst Mitte Juli veröffentlicht worden war und Unternehmen Zeit für ihre Unterlagen benötigten. Der im Juli 2025 veröffentlichte Förderaufruf nennt bis zu acht Millionen Euro Zuwendung je Projekt. Diese Obergrenze sagt nichts darüber aus, wie hoch ein einzelner Antrag aus der September-Bilanz ausfiel.

Kleine Studios und regionale Förderung

GamesWirtschaft fragte auch nach dem Zugang kleiner Unternehmen. Das Ministerium verwies auf Anträge von Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sowie jungen Unternehmen unter drei Jahren. Damit ist keine vollständige Abdeckung aller kleinen Studios belegt. Die Meldung nennt weder die Zahl bewilligter Anträge noch eine Erfolgsquote nach Unternehmensgröße.

Die Angaben dokumentieren den Stand vom Herbst 2025. Sie beschreiben keine heute offene Antragsfrist und keine aktuelle Mittelverfügbarkeit. Für die Beurteilung der Förderwirkung sind später bewilligte Projekte und ausgezahlte Zuschüsse gesondert zu prüfen.

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