Gameforge: Urteil gegen Betreiber nicht lizenzierter Metin2-Server

Das Amtsgericht Heidelberg hat einen Betreiber der nicht lizenzierten Metin2-Server Cyperia und Hardcore Reloaded verurteilt. Golem berichtet am 20. April 2018 über 90 Tagessätze zu je 20 Euro wegen Urheberrechtsverletzung. Das ergibt eine Geldstrafe von 1.800 Euro.

Der Rechtsprechungsindex bei dejure führt die Entscheidung vom 13. April unter dem Aktenzeichen 8 Ds 320 Js 16548/17. Der frei zugängliche Eintrag enthält nicht den vollständigen Urteilstext. Er bestätigt deshalb nicht sämtliche Einzelangaben des Medienberichts.

Spende und beschlagnahmtes Geld sind verschiedene Posten

Golem nennt zusätzlich eine Spende von 3.000 Euro an Gaming Aid. Gameforge, das sich zuvor auf PC-Publishing konzentriert hatte, verzichtete laut Bericht zugunsten der Spende auf Entschädigung. Rund 110.000 Euro wurden dem Bericht zufolge bei einer Durchsuchung beschlagnahmt. Diese Summe ist nicht die verhängte Geldstrafe.

Die Kooperation mit der GVU und die Aussage, gegen profitorientierte Serverbetreiber statt gegen Spieler vorzugehen, schreibt Golem Gameforge zu. Aus dem Bericht folgt keine pauschale rechtliche Bewertung jedes privaten Servers. Beschrieben ist der damalige Fall; das offizielle Firmenlogo dient als Symbolbild.

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