Gameentwicklung: Wie Zen-Modi Spielziele und Orientierung verändern

Zen-Modi entstehen nicht allein durch ruhige Musik und Landschaften. Im Originalinterview mit GamesIndustry.biz vom 23. November 2018 erläutern Ryan Cash, Matt Nava und Stu Maxwell ihre Designentscheidungen für Alto’s Adventure, ABZÛ und Shape of the World.

Cash beschreibt den Zen-Modus von Alto’s Adventure als Reaktion auf Rückmeldungen. Punkte, Münzen, Erfolge und Neustarts nach Fehlern entfallen. Das verändert die Bewertungsschleife, nicht bloß die Schwierigkeit.

Entspannung braucht verständliche Regeln

Nava berichtet, dass Testpersonen frühe Meditation in ABZÛ als ungelöstes Rätsel verstanden. Klar benannte Modi und erkennbare Übergänge sollten falsche Erwartungen vermeiden. Maxwell musste den Einstieg von Shape of the World überarbeiten: Ein fast leerer Raum ließ Testpersonen ratlos zurück.

Die Beispiele betreffen Ziele, Feedback und Orientierung. Weniger Leistungsdruck bedeutet nicht, dass jede Anleitung entfallen kann. Aussagen über eine beruhigende Spielerfahrung sind dabei keine klinischen Wirksamkeitsnachweise oder Empfehlung als Ersatz für Behandlung.

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