Gamecity Hamburg startet Prototypenförderung 2025 mit 400.000 Euro

Gamecity Hamburg hat die Bewerbungsphase für die Prototypenförderung 2025 eröffnet. Gründer, Startups und etablierte Studios können sich ab sofort und bis zum 7. April um Fördermittel für die Entwicklung digitaler Spiele bewerben.

Pro Projekt sind bis zu 80.000 Euro möglich, womit maximal 80 Prozent der förderfähigen Kosten für die Erstellung eines Prototyps abgedeckt werden. Die Mittel müssen nicht zurückgezahlt werden. Insgesamt vergibt die Hamburg Kreativ Gesellschaft über Gamecity Hamburg in dieser Runde bis zu 400.000 Euro.

Antragsberechtigt sind Entwickler und Studios mit Sitz in Hamburg sowie Teams, die ihren Sitz nach Hamburg verlegen oder dort eine Filiale eröffnen. Pflichtbestandteil jeder Bewerbung ist zudem eine Diversity Checklist, mit der eine möglichst breite personelle und inhaltliche Vielfalt der Projekte sichergestellt werden soll.

Bewerbungsfrist und Beratungsgespräch

Die Einreichfrist für Anträge endet am 7. April. Gamecity Hamburg rät Bewerbern, frühzeitig ein verpflichtendes Beratungsgespräch zu vereinbaren, bevor die Unterlagen eingereicht werden. Formulare und weitere Details stellt die Standortinitiative auf ihrer Website bereit.

Gamecity-Leiter Dennis Schoubye erklärte, mit der Prototypenförderung biete man bereits in der siebten Runde seit 2020 eine verlässliche Anschubfinanzierung für die Entwicklung von Computer- und Videospielen. Man wisse um das Potenzial der Hamburger Entwicklerszene und wolle die Vielfalt an Games und Teams weiter fördern.

Fünfköpfiges Gremium entscheidet über die Vergabe

Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Gremium aus erfahrenen Unternehmern und Managern der Branche: Valentina Birke, Director der Indie Arena Booth, Jonas Hüsges, COO von Daedalic Entertainment, Nina Müller, Vice President Publishing und Development Services bei Goodgame Studios, Michael Schade, Co-Gründer von Rockfish Games, sowie Dennis Schoubye selbst als Leiter von Gamecity Hamburg.

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