gamechanger 2020: Games-Branche diskutiert Reform des Jugendschutzes

Beim politischen Abend #gamechanger 2020: Jugendschutz-Update fehlgeschlagen? diskutierten am 10. März 2020 Vertreter aus Politik, Verbänden, Selbstkontrolle und Wissenschaft über den Entwurf für ein neues Jugendschutzgesetz.

Der game Verband der deutschen Games-Branche forderte dabei grundlegende Änderungen am Entwurf des Bundesfamilienministeriums. Im Mittelpunkt standen die Zuständigkeiten verschiedener Behörden, die Anerkennung bestehender Selbstkontrollen und die Frage, wie der Jugendmedienschutz an die veränderte Mediennutzung angepasst werden kann.

Unterschiedliche Vorstellungen über die Reform

Die Beteiligten stimmten laut game beim Ziel eines zeitgemäßen und funktionierenden Jugendschutzes überein. Bei der Umsetzung gab es dagegen unterschiedliche Einschätzungen. In der Diskussion wurden unter anderem juristische, politische und praktische Perspektiven auf Alterskennzeichen, Online-Angebote und die Verantwortung der Anbieter zusammengeführt.

Der game-Geschäftsführer Felix Falk sprach sich für weitere Abstimmungen zwischen den beteiligten Akteuren aus. Eine grundlegende Position des Verbands zur Reform ist in der offiziellen Stellungnahme zum Jugendschutzgesetz dokumentiert.

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