game-Studie: Deutsche Firmen erwirtschaften nur 5,5 Prozent der hierzulande ausgegebenen Spielebudgets

Der Branchenverband game hat gemeinsam mit dem Marktforscher Goldmedia eine Studie zur deutschen Spielebranche vorgelegt. Zentrales Ergebnis: Heimische Spieleunternehmen erwirtschafteten 2024 zwar Umsätze von rund 3,73 Milliarden Euro, ihr Anteil an den in Deutschland insgesamt ausgegebenen Spielebudgets lag jedoch bei lediglich 5,5 Prozent. Für die Erhebung wurden zwischen Ende April und Mitte Juni 2025 insgesamt 343 Unternehmen befragt; gefördert wurde die Untersuchung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Längerfristig zeigt die Studie ein deutliches Wachstum: Die Zahl der Spieleunternehmen stieg zwischen 2018 und 2024 um 81 Prozent auf 897, die Beschäftigtenzahl legte um 20 Prozent auf rund 14.800 zu. Auch der Frauenanteil wuchs von 25 auf 30 Prozent.

Für 2025 meldet der Verband allerdings erstmals einen Rückgang von etwa 5 Prozent. Als Gründe nennen Branchenvertreter den schärferen internationalen Wettbewerb und ein unsicheres Investitionsklima. Dass die Politik die Rahmenbedingungen verbessern müsse, ist seit Längerem Thema, wie die Bilanz nach einem Jahr Games-Zuständigkeit im Bundesministerium zeigte.

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