Gun Media und IllFonic haben am 11. Juni 2018 in einer offiziellen Mitteilung das Ende neuer Inhalte für Friday the 13th: The Game erklärt. Ein Rechtsstreit um die Rechte am Friday-the-13th-Material verhindert nach Angaben der Entwickler weitere Veröffentlichungen.
Betroffen sind unter anderem zusätzliche Spielmodi, neue Jasons und Counselors sowie weitere Karten. Gun und IllFonic nannten außerdem bereits geplante Inhalte wie die Grendel-Karte, Uber Jason, Tötungspakete, Kleidung und Emotes. Die Entscheidung beendet damit die laufende Inhaltsplanung des asymmetrischen Mehrspielerspiels.
Lizenzstreit stoppt geplante Erweiterungen
Die Entwickler erklärten, dass die juristische Prüfung der Rechte noch nicht abgeschlossen sei. Solange die Ansprüche nicht geklärt oder zurückgewiesen sind, könne kein neues Material veröffentlicht werden. Die Situation unterscheidet sich damit von einer gewöhnlichen Produktionspause, weil jede neue Erweiterung von der Nutzung der umstrittenen Marke abhängt.
Rechtsfragen haben auch bei anderen Spielen den Veröffentlichungsrahmen geprägt. Ein älterer Rechtsstreit in der Gamesbranche drehte sich zwar um Cheat-Software und nicht um eine Lizenz, zeigt aber die wirtschaftlichen Folgen juristischer Auseinandersetzungen für Entwickler und Publisher.
Wartung und Konsolenserver bleiben bestehen
Gun und IllFonic wollten die technische Wartung fortsetzen. Dazu gehörten Fehlerkorrekturen und der Aufbau dedizierter Server für die Konsolenfassungen. Der laufende Betrieb sollte damit weitergehen, obwohl neue Karten, Figuren und andere zusätzliche Inhalte nicht mehr erscheinen.
Die Mitteilung bezog sich auf den damaligen Stand des Rechtsstreits und machte keine Aussage über einen späteren Abschluss des Verfahrens. Für die Entwicklung des Spiels war damit zunächst festgelegt, dass der bestehende Umfang gepflegt, aber nicht mehr erweitert wird.

