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Final Fantasy XIV überschreitet 20 Millionen registrierte Spieler

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Final Fantasy XIV überschreitet 20 Millionen registrierte Spieler
Final Fantasy XIV 20 Millionen Spieler

Square Enix hat am 22. Juli 2020 bekanntgegeben, dass das Abo-MMORPG Final Fantasy XIV Online weltweit mehr als 20 Millionen registrierte Spieler erreicht hat. Die Zahl umfasst sämtliche Plattformen seit dem Neustart des Spiels als A Realm Reborn im Jahr 2013. Verkündet wurde der Wert gemeinsam mit dem Trailer und weiteren Details zu Patch 5.3 mit dem Titel Reflections in Crystal, der am 11. August 2020 erscheinen sollte.

Final Fantasy XIV gilt als eines der prominentesten Beispiele für einen erfolgreichen Turnaround im MMO-Segment. Der ursprüngliche Titel von 2010 war kommerziell wie kritisch gescheitert. Square Enix entwickelte das Spiel daraufhin unter der Leitung von Naoki Yoshida vollständig neu und veröffentlichte es 2013 als A Realm Reborn erneut. Die nun gemeldeten 20 Millionen registrierten Konten bilden die kumulierte Reichweite über PC, PlayStation 4 und macOS ab und sind nicht mit der Zahl gleichzeitig aktiver Abonnenten gleichzusetzen. Für Square Enix dienen sie dennoch als zentraler Indikator für die langfristige Bindung im wiederkehrenden Abomodell. Wie hartnäckig sich solche Online-Welten halten, zeigt auch ein Blick auf Black Desert und dessen Zehn-Jahres-Bilanz.

Patch 5.3 und der erweiterte Gratis-Einstieg

Patch 5.3 bildete den Abschluss der Hauptszenario-Reihe der Erweiterung Shadowbringers. Begleitend kündigte Square Enix eine deutliche Ausweitung der kostenlosen Testversion an. Diese umfasste fortan sämtliche Inhalte aus A Realm Reborn sowie der Erweiterung Heavensward bis Stufe 60, einschließlich der Patch-3.x-Reihe, der spielbaren Rasse Au Ra sowie der Jobs Dunkelritter, Astrologe und Maschinist. Eine zeitliche Begrenzung der Spielzeit besteht in der Testversion nicht. Square Enix beschrieb das frei spielbare Angebot als mehrere hundert Stunden umfassende Spiel- und Story-Erfahrung.

Wie sich das Abomodell finanziert

Die Erweiterung des Gratis-Einstiegs auf zwei vollständige Erweiterungsinhalte folgt einer klaren Logik des Abo-MMO-Marktes. Ein möglichst niedrigschwelliger Einstieg soll mehr neue Spieler zu zahlenden Abonnenten machen, sobald die kostenlosen Inhalte ausgeschöpft sind. Parallel reduzierte Square Enix mit der Überarbeitung des ursprünglichen A-Realm-Reborn-Hauptszenarios die Einstiegshürden für Neueinsteiger. Final Fantasy XIV finanziert sich über wiederkehrende Abonnementgebühren, ergänzt durch einen Onlinestore, und ist damit eines der wenigen verbliebenen Abo-MMORPGs, das über Jahre hinweg planbar wachsende Nutzerzahlen ausweisen konnte. Square Enix betreibt darüber hinaus weitere große Marken, deren Personalbewegungen XboxDev etwa beim Weggang von Eidos-Montréal-Marketingchef Rodney Lelu festgehalten hat.

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