Esports World Cup 2025: Cristiano Ronaldo wird offizieller Botschafter des Turniers

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo tritt als offizieller Botschafter des Esports World Cup 2025 auf, wie die Esports World Cup Foundation am 13. Juni 2025 bekanntgab. Das Turnier findet im Juli und August zum zweiten Mal in der saudischen Hauptstadt Riad statt. Ronaldo war bereits Teil der EWC-Ankündigung 2023 und der Abschlusszeremonie 2024, seine Rolle als Botschafter geht nun einen Schritt weiter.

Die Verbindung zwischen dem 40 Jahre alten Portugiesen und dem saudischen Turnier ist eng. Ronaldo spielt seit 2023 für al-Nassr FC in Riad, ein Klub, der mehrheitlich dem saudischen Staatsfonds Public Investment Fund gehört. Derselbe Staatsfonds kontrolliert über die Savvy Games Group auch die ESL Faceit Group, die den Esports World Cup organisatorisch durchführt, sowie Beteiligungen an Spieleherstellern wie Electronic Arts, Nintendo und Take-Two. Ronaldo steht zudem seit längerem unter Vertrag beim saudischen Königshaus und wirbt regelmäßig bei seinen mehr als einer Milliarde Followern in sozialen Netzwerken für das Land.

70 Millionen Dollar Preisgeld und 24 Disziplinen

Für die Ausgabe 2025 kämpfen mehr als 2.000 Spieler und 200 Clubs aus rund 100 Ländern um ein Gesamtpreisgeld von 70 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 61 Millionen Euro. Ausgetragen werden 24 Disziplinen, darunter League of Legends, Counter-Strike 2, EA Sports FC 25, Rocket League, Rainbow Six Siege und Tekken 8. Erst wenige Monate zuvor hatte die Stiftung ihr Club Partner Programm vorgestellt, über das 40 Profi-Clubs mit insgesamt 20 Millionen Dollar gefördert werden.

Werbewirksame Brücke zum traditionellen Sport

EWCF-Chef Ralf Reichert bezeichnete Ronaldos Verpflichtung als Zeichen für die Bedeutung des Turniers als eines der prestigeträchtigsten Sportereignisse weltweit. Ronaldo selbst erklärte, das Engagement und die Intensität, die er bei E-Sport-Athleten beobachtet habe, stünden dem auf dem Fußballplatz Erlebten in nichts nach. Für Saudi-Arabien ist die Verpflichtung eines der bekanntesten Sportgesichter der Welt ein weiterer Baustein der Strategie, das Land international als Standort für Sport- und Unterhaltungsgroßveranstaltungen zu positionieren.

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