Im Zuge der laufenden Koalitionsverhandlungen hat der eSport-Bund Deutschland (ESBD) drei Forderungen an die Verhandlerinnen und Verhandler von CDU/CSU und SPD gerichtet: die Anerkennung der Gemeinnuetzigkeit fuer den eSport, die strategische Unterstuetzung des eSports durch die kommende Bundesregierung sowie ein klares Bekenntnis zum eSport-Standort Deutschland.
„Die Gemeinnuetzigkeit ist unveraendert die dringend notwendige Grundsteinlegung fuer den eSport in Deutschland. Wichtig ist, dass jeder Verein, der eSport bereits anbietet oder sein Angebot um eSport erweitern moechte, die noetige Rechtssicherheit erhaelt, dies gemeinwohlorientiert zu tun“, sagt ESBD-Praesident Christopher Flato. „Seit 2017 diskutiert die Politik die Anerkennung der Gemeinnuetzigkeit fuer den eSport. Es ist laengst ueberfaellig, sie umzusetzen.“
Vor allem mit Blick auf die Olympic Esports Games gewinnt die Gemeinnuetzigkeit fuer Vereine an zusaetzlicher Brisanz. Ab 2027 sollen die Spiele fuer zwoelf Jahre ausgetragen werden. Flato: „Die Olympic Esports Games werden Titel unterschiedlichster Genres umfassen, die nicht alle in der Breite abgebildet sind. Eine erfolgreiche Teilnahme an den Spielen muss also Hand in Hand gehen mit dem Strukturaufbau in der Breite, der durch die Anerkennung der Gemeinnuetzigkeit ueberhaupt erst ermoeglicht wird.“
Zur strategischen Unterstuetzung des eSports durch die Bundesregierung gehoert ausserdem, die Ergebnisse des ersten Branchendialogs von 2024 in die Tat umzusetzen. Um sich klar zum eSport-Standort Deutschland zu bekennen, sollen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung kuenftig etwa die Schirmherrschaft ueber bedeutende Turniere oder Events uebernehmen und dort Praesenz zeigen.
