Tim Sweeney, CEO von Epic Games, bewertet Microsofts Plattformpolitik im Mai 2019 positiv. In einem am 2. Mai veröffentlichten Interview mit GamesBeat-Journalist Dean Takahashi nennt er Windows, HoloLens und Game Pass als Beispiele.
Konkurrierende Stores auf dem PC und auf HoloLens
Sweeney begründet seine Haltung mit alternativen Vertriebswegen. Auf HoloLens 2 sollen Nutzer nach seiner Darstellung Drittanbieter-Stores und Anwendungen direkt von Entwicklern installieren können. Für Windows verweist er auf das Nebeneinander verschiedener Anbieter.
Xbox-Geschäft anders bewertet als den PC-Vertrieb
Bei Konsolen hält Sweeney die Finanzierung von Hardware über Softwareverkäufe für nachvollziehbar. Seine positive Bewertung des Xbox-Modells ist eine Unternehmensposition, kein unabhängiger Nachweis konkreter Hardwaremargen.
Aus dem Interview folgt weder eine Abschaffung von Store-Gebühren noch ein Ende der Exklusivvereinbarungen des Epic Games Store. Es beschreibt Sweeneys damalige Einschätzung der verschiedenen Plattformmodelle.

