Die Embracer Group baut ein Archiv für historische Videospiele, Konsolen und Zubehör auf. Auf der offiziellen Archivseite beschreibt das Unternehmen das Projekt als Initiative zur Bewahrung und Dokumentation der Videospielgeschichte. Die Sammlung soll sich nicht auf die eigenen Marken beschränken, sondern Material aus der gesamten Branche berücksichtigen.
Sammlung und Dokumentation
Das Embracer Games Archive umfasst nach Angaben des Unternehmens historische Spiele, Hardware und Zubehör. Neben physischen Objekten sollen auch Informationen zur Entwicklung und Veröffentlichung der Produkte erhalten bleiben. Embracer will dafür mit Museen, Forschungseinrichtungen, Journalisten, Studios, Publishern und privaten Sammlern zusammenarbeiten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Erfassung von Spielen und Geräten, die für die Geschichte der Branche relevant sind, aber bislang nur unvollständig dokumentiert wurden. Dazu zählen klassische Konsolen, Datenträger, Entwicklungsunterlagen und weiteres Material aus unterschiedlichen Generationen.
Archiv als Branchenprojekt
Embracer positioniert das Archiv als offen angelegte Initiative. Das Unternehmen bittet Sammler und Institutionen um Hinweise auf Bestände, die für die Sammlung interessant sein könnten. Auch Angebote zum Verkauf historischer Spiele und Geräte können an das Archivteam übermittelt werden.
Die Initiative verbindet damit Unternehmenssammlung und öffentlich ausgerichtete Dokumentation. Für die Gamesbranche entsteht eine zusätzliche Anlaufstelle, an der historische Hardware, Software und begleitende Materialien systematisch erfasst werden können.
Das Archiv ergänzt Embracers Aktivitäten als Betreiber und Publisher von Videospielen um einen kulturhistorischen Bereich. Angaben zu einem vollständigen Eröffnungstermin oder zu einer öffentlichen Ausstellung nennt die aktuelle Archivseite nicht.
