Am 7. Mai 2024 hat Electronic Arts seine Zahlen für das vierte Quartal und das komplette Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Das Fiskaljahr endete am 31. März 2024 und brachte dem Publisher einen Netto-Umsatz von 7,562 Milliarden US-Dollar, zwei Prozent mehr als im Jahr davor. Die Net Bookings, die in der Periode gebuchten Umsätze samt digitaler Inhalte und Live-Services, lagen bei 7,430 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von einem Prozent, währungsbereinigt drei Prozent. Allein im Schlussquartal kam der Konzern auf einen Netto-Umsatz von 1,779 Milliarden US-Dollar und Net Bookings von 1,666 Milliarden US-Dollar.
FC und Madden treiben den Cashflow auf Rekordhöhe
Die wichtigste Zahl des Berichts steckt im Cashflow. Der Netto-Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit kletterte im Geschäftsjahr 2024 auf 2,315 Milliarden US-Dollar und damit auf den höchsten Wert eines Jahres. Gegenüber dem Vorjahr sind das 49 Prozent mehr. Den Schub führt EA auf das Ergebniswachstum zurück, das vor allem von EA SPORTS FC und Madden NFL kam. Finanzchef Stuart Canfield sprach von einem Rekord-Cashflow und einem soliden Ergebniswachstum im Geschäftsjahr 2024. An die Anteilseigner flossen im Laufe des Jahres 1,505 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden. Der Verwaltungsrat genehmigte außerdem ein neues Rückkaufprogramm über fünf Milliarden US-Dollar, das über drei Jahre laufen soll. Mehr Hintergrund zu den Spielereihen liefert Electronic Arts regelmäßig in seinen eigenen Mitteilungen.
Vorsichtige Prognose für das laufende Jahr
Für das am 31. März 2025 endende Geschäftsjahr bleibt der Konzern zurückhaltend. Beim Netto-Umsatz rechnet EA mit 7,100 bis 7,500 Milliarden US-Dollar, bei den Net Bookings mit 7,300 bis 7,700 Milliarden US-Dollar. Den operativen Cashflow taxiert das Unternehmen auf 2,050 bis 2,250 Milliarden US-Dollar. Selbst am oberen Ende dieser Spanne bleibt das also unter dem Rekord aus dem Geschäftsjahr 2024. Konzernchef Andrew Wilson erinnerte daran, dass EA im abgelaufenen Jahr Unterhaltungsangebote bereitgestellt habe, die hunderte Millionen Spieler und Fans erreicht hätten. Die Prognose hängt am gewohnten Veröffentlichungsfenster der Sportreihen, deren Umsatzbeitrag sich erst im weiteren Jahresverlauf verteilt.
