Electronic Arts: Digitale Verkäufe und Abos prägen das Cloud-Geschäft

Electronic Arts hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 einen digitalen Umsatz von 1,049 Milliarden US-Dollar erzielt. Die offizielle Quartalsmitteilung vom 30. Juli 2019 weist damit 87 Prozent des Quartalsumsatzes von insgesamt 1,209 Milliarden US-Dollar dem digitalen Geschäft zu.

Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg der digitale Umsatz von 957 Millionen auf 1,049 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil hatten Live-Dienste mit 731 Millionen US-Dollar, gefolgt von mobilen Angeboten mit 186 Millionen und vollständigen Spieledownloads mit 132 Millionen US-Dollar. Der Umsatz aus verpackten Produkten und sonstigen Quellen lag bei 160 Millionen US-Dollar.

Abos und Cloud-Zugriff als zusätzlicher Vertriebsweg

Im offiziellen Earnings-Call-Transkript beschrieb EA Abonnements und Cloud-Streaming als kombinierte Möglichkeit, den Zugang zu Spielen zu erleichtern. Das Unternehmen verwies dabei auf EA Access und weitere Angebote für Konsole und PC. Für Entwickler verändert ein solcher Vertriebsweg die Verbindung von Vollpreisverkauf, laufenden Diensten und zeitlich begrenzten Inhalten.

EA erwartete für das Geschäftsjahr 2020 einen Nettoumsatz von rund 5,375 Milliarden US-Dollar. Die Zahlen führen die Entwicklung fort, die bereits im Bericht zum zweiten Quartal 2019 sichtbar war: Digitale Angebote und Live-Dienste bilden einen wachsenden Teil des Geschäfts, während physische Verkäufe an Gewicht verlieren.

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