EEF: Fnatic-Gründer kritisiert Vertretungsanspruch des Verbands

Fnatic-Gründer Sam Mathews hat am 22. Februar 2020 den Vertretungsanspruch der neu gegründeten European Esports Federation kritisiert. In seinem Twitter-Beitrag stellte er Publisher, Teams und Spieler als treibende Kräfte des E-Sports heraus und fragte nach der Beteiligung von Frauen.

Die EEF war mit 23 nationalen Verbänden und drei Unternehmen gegründet worden. Mathews bezweifelte, dass die beteiligten Organisationen für diese Gemeinschaft sprechen könnten.

Yo. You can't come into esports with 100 guys in suits and try and put your foot down.

Esports is run by publishers teams and players, who all are driven to drive the ecosystem forward. None of which wear suits.

Thanks but no thanks. Also where's the 👩👱‍♀️🚶‍♀️? https://t.co/Qrw326VJg0

— Sam Mathews (@sammathews) February 22, 2020

Jagnow verteidigt Verbandsarbeit und räumt Fehler ein

GamesWirtschaft berichtete am 24. Februar über die Kritik von Penta-Gründer Andreas Schaetzke und Jagnows Gegenposition. Schaetzke lehnte eine Zusammenarbeit ab und forderte einen neuen gemeinsamen Anlauf. Jagnow verwies zur Verteidigung des ESBD auf aufgebaute Strukturen, die Trainerausbildung und die Arbeit an E-Sport-Visa.

Zugleich räumte Jagnow Kommunikationsfehler beim Start des europäischen Verbands ein. Gegenüber GamesWirtschaft erklärte er, die Kritik am Signal des Gründungsfotos sei berechtigt. Die Gleichstellung der Geschlechter solle eine Priorität der EEF-Arbeit werden. Diese Aussagen dokumentieren die Auseinandersetzung vom Februar 2020, nicht die heutige Verbandsführung.

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