Electronic-Arts-Chef Andrew Wilson sprach im Earnings Call zum Geschäftsjahr 2019 über Änderungen bei der Veröffentlichung von Spielen. Der klassische Ansatz mit einem einzelnen Starttermin und anschließendem Verkauf passe nicht mehr zu allen Projekten.
Mehr Zeit für Qualitätssicherung
Wilson verwies auf die Erfahrungen mit Anthem und auf die unterschiedlichen Anforderungen von Einzelspieler- und Service-Spielen. EA wolle künftige Produktionen genauer testen und mehr Zeit in Qualitätssicherung investieren. Auch die Unterstützung nach dem Start sollte stärker in die Planung einfließen.
Die Aussage ergänzte die EA-Angaben zu Anthems verfehltem Start. Der Publisher stellte klar, dass ein Spiel nicht allein mit dem Launch abgeschlossen ist, wenn es langfristig als laufender Dienst betrieben werden soll.
Unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Spiele
EA beschrieb keinen einheitlichen neuen Veröffentlichungsplan für das gesamte Portfolio. Stattdessen sollten Entwicklungsumfang, Spieltyp und erwartete Laufzeit stärker berücksichtigen, wann und in welcher Form ein Projekt veröffentlicht wird. Konkrete neue Termine nannte Wilson im Gespräch nicht.