EA-Chef Andrew Wilson hat den Start von Battlefield 2042 während der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen des dritten Fiskalquartals 2022 als enttäuschend bezeichnet. Die Aussagen wurden in der Mitschrift und Zusammenfassung von GamesIndustry.biz dokumentiert. Konkrete Verkaufszahlen nannte Electronic Arts nicht.
Probleme bei Start und Produktentscheidungen
Wilson sprach von einem schwierigen Launch eines ambitionierten Spiels. Als Gründe nannte er unerwartete Performance-Probleme und Designentscheidungen, die nicht bei allen Spielern ankamen. Zusätzlich habe das Team fast zwei Jahre unter Bedingungen im Homeoffice gearbeitet. CFO Blake Jorgensen beschrieb den Start ebenfalls als hart und bestätigte, dass die Verkäufe hinter den Erwartungen lagen.
Die erste Saison mit neuen Live-Inhalten wurde auf den Frühsommer 2022 verschoben. EA korrigierte zugleich die Erwartungen an den Anteil von Battlefield an den Net Bookings nach unten. Das Unternehmen legte jedoch keine genaue Zahl vor und bezifferte den Anteil am EA-Umsatz lediglich mit weniger als zehn Prozent.
Abgrenzung zum Quartalsbericht
Electronic Arts meldete für das Quartal gleichzeitig Rekord-Net-Bookings. Die offizielle Finanzmitteilung enthält die Kennzahlen, aber keine detaillierte Verkaufszahl zu Battlefield 2042. Die Bewertung des Shooters stammt aus der anschließenden Telefonkonferenz.
