Electronic Arts hat am 11. August 2014 den offiziellen Start von EA Access auf der Xbox One bekanntgegeben. Erstmals bringt damit ein großer Publisher ein abonnementbasiertes Modell für seine Spielebibliothek auf den Markt. Zum Launch lief der Dienst ausschließlich auf Microsofts Xbox One. Die Mitgliedschaft schlägt mit 4,99 US-Dollar pro Monat oder 29,99 US-Dollar pro Jahr zu Buche.
Im Zentrum des Angebots steht eine Sammlung herunterladbarer EA-Titel namens The Vault, auf die Abonnenten zeitlich unbegrenzt zugreifen, solange ihre Mitgliedschaft läuft. Zum Start fanden sich darin vier Spiele: Battlefield 4, FIFA 14, Madden NFL 25 und Peggle 2. Bereits am 29. Juli 2014 hatte EA den Dienst in einer Beta-Phase auf der Xbox One freigeschaltet, ehe am 11. August der reguläre Betrieb folgte.
Leistungen und Konditionen des Abos
Über den Zugriff auf The Vault hinaus winkt Mitgliedern ein Rabatt von zehn Prozent auf digitale EA-Käufe im Xbox Store. Das gilt für Vollpreistitel wie das damals anstehende Madden NFL 15 oder Dragon Age: Inquisition genauso wie für Käufe in FIFA Ultimate Team oder Kartenpakete für Battlefield. Dazu gesellt sich ein zeitlich begrenzter Vorabzugang: Abonnenten dürfen kommende EA-Veröffentlichungen bis zu fünf Tage vor dem regulären Verkaufsstart antesten. Auch dieser Vorabzugang war zum Start an die Xbox One gebunden.
Das erste Spiele-Abo eines großen Publishers
Mit EA Access etabliert Electronic Arts ein wiederkehrendes Erlösmodell für ältere Katalogtitel und verbindet es mit Preisnachlässen sowie Vorabzugängen für Neuerscheinungen. Die exklusive Bindung an die Xbox One zeigt, wie eng EA und Microsoft zu jenem Zeitpunkt im Abo-Geschäft zusammenarbeiteten. Sony hatte ein vergleichbares Angebot für die PlayStation 4 zunächst abgelehnt. Das Modell legte den Grundstein für die spätere Ausweitung auf weitere Plattformen und die folgende Umbenennung der Marke.
