Xbox-Studios-Chef Matt Booty hat in einem am 13. Juni 2019 veröffentlichten GameSpot-Interview die Auswahlkriterien für Studiokäufe erläutert. Entscheidend seien gemeinsame Vorstellungen, eingespielte Teams und wiederholt tragfähige Spielideen.
Ein einzelner Hit genüge nicht. Booty schätzt Teams, die auch nach schwächeren Veröffentlichungen zusammenbleiben. Übernahmen sollen außerdem regelmäßig neue Spiele für den Xbox Game Pass ermöglichen.
Eigenständigkeit ohne unbegrenztes Budget
Booty beschreibt Finanzierungsdruck bei Studios mit 60 bis 100 Beschäftigten. Microsoft wolle ihnen zusätzliche Ressourcen geben und die Suche nach Publishern abnehmen. Die bestehende Arbeitsweise solle möglichst erhalten bleiben; einen Blankoscheck gebe es nicht.
Bereits Double Fine hatte den Erhalt seines Publishing-Teams zugesagt. Bootys Aussagen betreffen dagegen die allgemeine Übernahmestrategie, nicht neue Kaufankündigungen.

