Watch Dogs Legion soll den gemeinsamen Widerstand gewöhnlicher Menschen statt einer einzelnen Heldenfigur darstellen. Creative Director Clint Hocking erklärt im Originalinterview des Telegraph zur E3 2019, weshalb dafür unterschiedliche Stadtbewohner rekrutierbar und spielbar sein sollen. Dan Silver besuchte das Spiel vor der Enthüllung; sein Bericht erschien am 11. Juni 2019.
Hocking beschreibt eine Bevölkerungssimulation mit Wohnorten, Arbeitsstellen, Beziehungen und Tagesabläufen. Hilfsaktionen können das Verhältnis zu einzelnen Figuren verändern. Die Darstellung betrifft das damals vorgestellte Design, nicht einen unabhängigen Nachweis der Simulationstiefe des fertigen Spiels.
Figurenwechsel als Teil der Erzählung
Auch der dauerhafte Tod rekrutierter Figuren gehört zum beschriebenen Konzept. Hocking begründet ihn mit der begrenzten Teamgröße, dem Wechsel zwischen Figuren und dem Gewicht ihrer möglichen Verluste. Daraus folgt keine Aussage über sämtliche Einstellungen der späteren Verkaufsversion.
Ubisoft hatte kurz zuvor unterschiedliche politische Perspektiven als Ziel offener Spielwelten beschrieben. Hocking benennt für Legion eine konkrete Aussage: Menschen sollen trotz ihrer Unterschiede zusammenkommen. Der Figurenwechsel verbindet diese Aussage mit dem Aufbau des spielbaren Teams.

