Craig Gillespie sollte die GameStop-Geschichte für MGM verfilmen. Die damalige Branchenmeldung nannte Gillespie als Regisseur der Verfilmung von Ben Mezrichs Buch „The Antisocial Network“. Das Buch behandelt den Short Squeeze der GameStop-Aktie im Januar 2021 und die Rolle von Kleinanlegern, Online-Communities und dem Videospielhändler.
Das Projekt befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Entwicklung. MGM hatte die Rechte an Mezrichs Buchprojekt bereits Anfang 2021 erworben. Ein endgültiger Titel, ein Kinostart und die Besetzung standen in der Ankündigungsphase noch nicht fest. Die offizielle Sony-Pictures-Seite führt das später unter dem Titel Dumb Money veröffentlichte Projekt heute als Verfilmung der GameStop-Ereignisse.
GameStop als Geschichte der Gaming- und Finanzwelt
Der Stoff verbindet einen Videospielhändler mit einer Börsenbewegung, die in sozialen Netzwerken und Finanzforen entstand. GameStop war dabei nicht nur ein Börsenkürzel, sondern ein Unternehmen aus dem stationären Spielehandel, dessen wirtschaftliche Lage die Ausgangslage für die Erzählung bildete. Für die Gamesbranche zeigt das Projekt, wie stark Unternehmensgeschichten inzwischen auch außerhalb klassischer Fachmedien wahrgenommen werden.
Mit Gillespie übernahm ein Regisseur, der bereits reale Ereignisse in I, Tonya und Pam & Tommy dramatisiert hatte. Die geplante Adaption sollte damit nicht als Dokumentation, sondern als Spielfilm auf Basis des Buchs entstehen. Details zu Produktion und Veröffentlichung konnten zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht bestätigt werden.
