Microsoft erweitert das Hardware-Portfolio der aktuellen Xbox-Generation um drei zusätzliche Modelle, die das Unternehmen am 9. Juni 2024 über Xbox Wire angekündigt hat. Vorgesehen ist die Verfügbarkeit zum Holiday 2024. Im Zentrum stehen eine limitierte 2-TB-Series-X Galaxy Black Special Edition, eine Series S mit 1 TB in Robot White sowie eine erstmals laufwerkslose Series X mit 1 TB, ebenfalls in Robot White ausgeführt.
Drei Modelle, drei Positionierungen
Die Xbox Series X 2TB Galaxy Black Special Edition bildet das Spitzenmodell der Ankündigung. Microsoft nennt einen Preis von 599,99 US-Dollar beziehungsweise 649,99 Euro und beschränkt die Auflage auf eine limitierte Stückzahl. Das Gehäuse trägt eine Galaxy-Black-Oberfläche mit einem Effekt aus silbernen, grauen und grünen Akzenten, deren Gestaltung sich laut Hersteller an Konstellationen orientiert. Im Lieferumfang liegt ein passender Galaxy-Black-Controller, dessen rückseitiges Gehäuse in Velocity Green gehalten ist. Limitierte Sondermodelle hat Microsoft seither weiter ausgebaut, etwa mit der Series X25 Limited Edition im transparenten OG-Green-Design.
Parallel dazu kommt eine Xbox Series S in Robot White auf den Markt, die mit 1 TB internem Speicher die Kapazität der bisherigen Variante verdoppelt. Der Preis liegt bei 349,99 US-Dollar respektive 349,99 Euro. Das vorhandene Modell in Carbon Black mit 1 TB bleibt nach Angaben von Microsoft so lange verfügbar, wie der Vorrat reicht. Die kompakte Konsole behält Funktionen wie Quick Resume und unterstützt Bildraten von bis zu 120 FPS.
Erste laufwerkslose Series X und Speicher-Verdopplung
Das dritte Modell ist eine Xbox Series X 1TB Digital Edition in Robot White. Es handelt sich um die erste Series X ohne optisches Laufwerk, womit Microsoft die rein digital ausgerichtete Variante der Series X im Portfolio etabliert. Der Preis beträgt 449,99 US-Dollar beziehungsweise 499,99 Euro. Anders als die Series S adressiert die Digital Edition Spieler mit höherem Leistungsanspruch und 4K-Ausgabe, verzichtet aber auf die Wiedergabe physischer Datenträger.
Technisch fällt auf, dass Microsoft bei zwei der drei Modelle den internen Speicher anhebt. Die Series X erreicht mit der Special Edition erstmals 2 TB, die Series S verdoppelt auf 1 TB. Der über die Xbox Velocity Architecture angebundene NVMe-SSD-Speicher bestimmt maßgeblich die verfügbare Spielebibliothek und die Ladezeiten, da Spiele dieser Generation auf den schnellen internen Datenträger ausgelegt sind. Eine größere Grundkapazität reduziert den Bedarf an externen Speichererweiterungskarten. Zu Vorbestellungen und regionalen Preisdetails kündigte Microsoft zum Zeitpunkt der Ankündigung weitere Informationen an.
