DiRT 4: Codemasters ließ Scorpio-Unterstützung offen

Codemasters hatte Anfang Juni 2017 noch keine Pläne für eine besondere Scorpio-Unterstützung von DiRT 4. Das erklärte Chief Game Designer Paul Coleman im GamingBolt-Originalinterview vom 7. Juni. Auf die Frage nach 4K bei 60 fps verwies er auf die theoretische Möglichkeit, machte aber ausdrücklich keine Zusage.

60 fps haben Vorrang vor fester Auflösung

Für Xbox One und PS4 bezeichnete Coleman 60 fps als wichtigstes Ziel. Die Entwickler wollten möglichst oft 1080p erreichen, die Auflösung bei Bedarf jedoch dynamisch absenken. Seine Angaben sind eine Entwicklungszielsetzung, kein unabhängiger Leistungstest aller Rennsituationen.

Bei 60 Bildern pro Sekunde stehen rechnerisch etwa 16,7 Millisekunden für ein Bild zur Verfügung. Eine dynamische Renderauflösung verändert die Zahl der zu berechnenden Bildpunkte, nicht dieses Zeitbudget. Sie ist deshalb ein anderes Leistungsversprechen als eine durchgehend feste Kombination aus Auflösung und Bildrate.

Technische Möglichkeit ist kein zugesagtes Update

Coleman verwies auf PC-Spieler, die DiRT Rally in 4K nutzten. Das belegt weder die Leistung von DiRT 4 auf einer anderen Hardware noch einen fertigen Scorpio-Patch. Auflösung, Grafikqualität und Bildrate müssen für die konkrete Version gemeinsam geprüft werden.

Codemasters hatte DiRT Rally zuvor als PC-Early-Access-Projekt mit Rückmeldungen aus der Community entwickelt. Die Erfahrungen mit diesem Vorgänger bilden einen Entwicklungshintergrund, ersetzen aber keine Messung oder Produktankündigung für DiRT 4.

Archivhinweis: Die Meldung dokumentiert Colemans Aussagen vom Juni 2017 vor der Veröffentlichung von Project Scorpio. Sie enthält keine Bewertung später ausgelieferter Konsolenfassungen oder Updates.

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