Blizzard Entertainment hat am 7. Oktober 2024 die erste kostenpflichtige Erweiterung des Action-Rollenspiels Diablo IV unter dem Titel Vessel of Hatred veröffentlicht. Das Add-on erscheint zeitgleich auf Xbox Series X und S, Xbox One, PlayStation 4 und 5, Battle.net sowie Steam. Kernstück der Erweiterung ist mit dem Spiritborn die erste neue Klasse seit dem Start des Basisspiels sowie die bislang unzugängliche Dschungelregion Nahantu.
Inhaltlich knüpft Vessel of Hatred an die Hauptkampagne an. Die Handlung folgt der Figur Neyrelle, die den im Seelenstein gefangenen obersten Bösen Mephisto mit sich trägt. In Nahantu kämpfen die Bewohner gegen von Hass getriebene Dämonen, die sich über ihr Land ausbreiten. Neben der neuen Kampagne führt das Add-on ein Söldner-System, das Endgame-Areal Dunkle Zitadelle sowie weitere Anpassungen ein. Ein Teil der begleitenden Spielsystem-Updates steht laut Blizzard allen Spielern unabhängig vom Kauf der Erweiterung zur Verfügung.
Spiritborn-Klasse und Region Nahantu
Der Spiritborn ist die sechste spielbare Klasse in Diablo IV und die erste, die nach dem Marktstart hinzukommt. Die Klasse leitet ihre Fähigkeiten von Geistwächtern ab, über die sich unterschiedliche Spielstile abbilden lassen. Schauplatz ist Nahantu, eine von Korruption durchzogene Dschungelregion mit eigenen Dungeons und Festungen. Das Endgame der Erweiterung setzt zudem auf kooperatives Spiel, ergänzt um neue Gegenstände, Fähigkeiten und Erweiterungen des Paragon-Systems.
Erste große Erweiterung unter Microsoft
Vessel of Hatred ist die erste große Diablo-Erweiterung, die nach dem Abschluss der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft im Oktober 2023 erscheint. Innerhalb von Microsofts Gaming-Portfolio zählt Diablo zu den umsatzstärksten Marken und reiht sich damit in jene Reihe von Franchises mit Milliardenumsätzen ein, auf die der Konzern setzt. Blizzard bringt das Add-on weiterhin plattformübergreifend heraus und nicht als Xbox-Exklusivtitel. Das parallele Erscheinen über Xbox-, PlayStation- und PC-Systeme hinweg soll die etablierte Spielerbasis vollständig erreichen.
