Der deutsche Games-Markt ist 2023 um sechs Prozent auf rund 9,97 Milliarden Euro gewachsen. Erfasst sind Umsätze mit Spielen, Spiele-Hardware und Online-Diensten. Die Daten legte der Branchenverband game vor, auf Basis von Erhebungen der Consumer Panel Services GfK und data.ai.
Größte Wachstumstreiber waren Spielkonsolen samt Zubehör sowie In-Game- und In-App-Käufe. Der Konsolenumsatz stieg um 44 Prozent und überschritt mit 1,1 Milliarden Euro die Milliardengrenze. Die In-Game- und In-App-Käufe legten um etwa sechs Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu.
Anders verlief es bei Gaming-PCs. Der Umsatz mit speziell fürs Spielen vermarkteten PCs und Laptops sank um 17 Prozent auf 547 Millionen Euro, das Zubehör für Gaming-PCs gab um sieben Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro nach. Trotz des Gesamtwachstums blieb der Markt knapp unter der Marke von zehn Milliarden Euro.
Der Aufwärtstrend hielt zunächst nicht an. Schon ein Jahr später meldete der Verband für 2024 einen Rückgang, wie der Blick auf die Marktanteile deutscher Entwickler im weiteren Verlauf zeigte.
