Der deutsche Markt für Spiele, Spiele-Hardware und Online-Dienste ist 2024 um sechs Prozent auf 9,4 Milliarden Euro gesunken. Die Zahlen stammen vom Branchenverband game und beruhen auf Erhebungen von YouGov, NielsenIQ und data.ai.
Der Umsatz mit Spielen für PC, Konsole und Mobilgeräte fiel um sechs Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. In-Game- und In-App-Käufe gaben um drei Prozent auf 4,6 Milliarden Euro nach, der Verkauf von Vollpreistiteln brach um 17 Prozent auf 921 Millionen Euro ein. Bei der Hardware sanken die Erlöse um zehn Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, wobei Konsolen mit einem Minus von 26 Prozent auf 807 Millionen Euro am stärksten verloren.
Gegen den Trend legten die Online-Dienste zu. Ihr Umsatz wuchs um zwölf Prozent auf 965 Millionen Euro. Geschäftsführer Felix Falk sprach von einer Verschnaufpause nach Jahren häufig starken Wachstums und führte das Minus auf weniger große Spiele-Hits sowie eine normalisierte Nachfrage nach Konsolen zurück.
Im Folgejahr drehte der Markt wieder ins Plus. Laut Verband stiegen die Ausgaben 2025 erneut, getragen vor allem von neuer Hardware, wie die Zahlen zum Games-Markt 2025 mit 9,4 Milliarden Euro Verbraucherausgaben zeigen.
