In Deutschland waren zum Stichtag 31. März 2015 insgesamt 12.726 Menschen bei Entwicklern und Publishern von Computer- und Videospielen beschäftigt. Das geht aus dem damaligen Branchenbericht des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware, kurz BIU, hervor.
Der BIU erfasste 450 Unternehmen, die Games entwickelten, veröffentlichten oder beide Aufgaben übernahmen. 276 Firmen konzentrierten sich auf die Entwicklung, 67 auf das Publishing. Bei 107 Unternehmen waren Entwicklung und Publishing miteinander verbunden.
Games sichern auch Arbeitsplätze im Umfeld
Rechnet man angrenzende Tätigkeiten hinzu, kam die Gamesbranche auf insgesamt 30.231 verbundene Arbeitsplätze. Dazu zählte der BIU unter anderem Fachhandel, Journalismus, Forschung sowie Beschäftigte bei Behörden und Institutionen. Die Kernzahl von 12.726 Stellen beschreibt damit den direkten Produktions- und Vertriebsbereich, während die größere Zahl das wirtschaftliche Umfeld abbildet.
Entwicklung und Publishing bleiben getrennte Schwerpunkte
Die Verteilung der Unternehmen zeigte einen Schwerpunkt bei der Entwicklung eigener Spiele. Gleichzeitig blieb Publishing ein eigenständiges Geschäftsfeld für Studios und Unternehmen, die Produktionen vermarkteten oder als Verlag betreuten. Der Deutsche Computerspielpreis 2015 machte in derselben Zeit sichtbar, welche deutschen Produktionen und Teams im Markt Aufmerksamkeit erhielten.
