Das Dart-Team kündigte am 25. März 2015 eine neue Webstrategie für die Programmiersprache an. Dart soll für Webanwendungen künftig vor allem nach JavaScript kompiliert werden. Die geplante Integration der Dart-VM in Chrome verfolgt Google nicht weiter.
Ein Ziel für moderne Browser
Die Entscheidung soll die Entwicklung und Auslieferung vereinfachen. Teams müssen ihre Webanwendungen nicht mehr auf eine spezielle Browserlaufzeit ausrichten, sondern können den JavaScript-Ausgabepfad für moderne Browser optimieren. Gleichzeitig will das Dart-Team die Integration mit JavaScript verbessern und das Debugging über verschiedene Browser hinweg erleichtern.
Die Dart-VM bleibt für Entwicklungswerkzeuge, Serveranwendungen und mobile Szenarien relevant. Für das Web rückt dagegen der Compiler dart2js in den Mittelpunkt. Dart positioniert sich damit als Sprache, die eine eigene Syntax und Toolchain mit einer etablierten Laufzeit im Browser verbindet.
