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Dan Houser spricht sich für Spiele-Discs aus

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Dan Houser spricht sich für Spiele-Discs aus

Rockstar-Mitgründer Dan Houser hat sich im Interview mit IGN am Rande der San Diego Comic-Con zur Zukunft physischer Spiele geäußert. Anlass ist die laufende Debatte um das von Sony angekündigte Ende von PlayStation-Spielen auf Disc ab 2028. Houser erklärte, er schätze physische Datenträger persönlich sehr, der allgemeine Wechsel zu digitalen Spielen sei ihm jedoch nicht besonders wichtig. Entscheidend sei vielmehr, dass Unternehmen den Spielern die Wahl lassen: Solange es eine Nachfrage nach physischen Versionen gebe, sollten Publisher diese weiterhin anbieten.

Trotz seiner Sympathie für physische Spiele sieht Houser auch klare Vorteile beim digitalen Vertrieb. Besonders hob er die Möglichkeit hervor, Spiele nach ihrer Veröffentlichung regelmäßig mit Updates zu versorgen. Fehler könnten dadurch schneller behoben und neue Inhalte einfacher bereitgestellt werden, was letztlich der Qualität vieler Spiele zugutekomme.

Debatte um digitales Eigentum

Die Aussagen reihen sich in eine anhaltende Diskussion der Branche ein. Während viele Publisher den digitalen Vertrieb ausbauen, weisen Kritiker auf die Besitzverhältnisse hin: Bei digitalen Käufen erwerben Spieler in vielen Fällen lediglich eine Nutzungslizenz statt eines dauerhaft verfügbaren Produkts, wodurch die Sorge besteht, dass Spiele unter bestimmten Umständen nicht mehr zugänglich sein könnten. Houser spricht sich deshalb nicht gegen digitale Spiele aus, sondern für ein Nebeneinander beider Vertriebsformen. Zuletzt hatte sich auch Ubisoft-Chef Yves Guillemot zum Disc-Aus geäußert, während Microsofts Pläne für ein Disc-Laufwerk der kommenden Xbox laut Berichten noch nicht final entschieden sind.

Houser, der 2019 bei Rockstar Games ausgeschieden war und seither mit seiner Firma Absurd Ventures arbeitet, äußerte sich im Interview auch allgemein über die Entwicklungen der Branche. Die vollständigen Aussagen sind im Interview-Nachbericht bei MotekGames zusammengefasst.

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