Connect(); 2016: Visual Studio 2017 RC mit modularer Installation

Microsoft hat am 16. November auf der Connect(); 2016 Visual Studio 2017 RC veröffentlicht. Der Release Candidate führt einen modularen Installer ein und ergänzt Werkzeuge für Codebearbeitung und Debugging. Einzelne Komponenten sind weiterhin ausdrücklich als Vorschau gekennzeichnet.

Arbeitsbereiche statt einer einheitlichen Vollinstallation

Der Installer gruppiert Funktionen in Workloads, etwa für C++-Desktopentwicklung, .NET oder Unity. Das ermöglicht eine Installation nach dem benötigten Einsatzgebiet. Die Release Notes des November-RC warnen jedoch davor, die als Preview markierten Bereiche bereits pauschal für produktive Projekte einzuplanen.

Mit Run to Click lässt sich eine laufende Debugging-Sitzung bis zu einer gewählten Codeposition fortsetzen, ohne dafür einen temporären Haltepunkt anzulegen. Erweiterte Filter in IntelliSense und überarbeitete Referenzsuchen sollen die Navigation im Quellcode erleichtern. Microsoft nennt außerdem kürzere Start- und Ladezeiten; konkrete Gewinne hängen vom Projekt und der Installation ab.

Unity und .NET Core haben unterschiedliche Vorschaukomponenten

Die Workload Game Development with Unity enthält Visual Studio Tools for Unity 3 Preview. Dazu gehören IntelliSense und Syntaxhervorhebung für Unity-Nachrichten sowie Verbesserungen der Ausdrucksauswertung im Debugger. Die .NET-Core-/Docker-Workload ist separat als frühe Vorschau ausgewiesen. Sie führt unter anderem MSBuild-basierte Projekte und die Migration von project.json zu csproj ein.

Neben Visual Studio 2015 mit Update 3 kann der RC parallel installiert werden. Frühere Vorabfassungen mit dem Arbeitsnamen Visual Studio „15“ müssen dagegen entfernt werden. RC-Freigabe und Preview-Kennzeichnung einzelner Workloads sind deshalb getrennt zu beachten.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein