Intel hat auf der Computex 2025 ausgewählten Journalisten lauffähige Testsysteme mit dem kommenden Mobilprozessor Panther Lake gezeigt. Das berichtet c’t-Redakteur Christian Hirsch von der Messe am 20. Mai. Die Vorführung fand hinter verschlossenen Türen statt. Intel plante die Prozessoren damals für Notebooks der Reihe Core Ultra 300, die 2026 erscheinen sollten.
Die Chips liefen bei der Präsentation auf Entwicklerplatinen in Desktop-Gehäusen. Unter Windows wurden ein großes Sprachmodell und DaVinci Resolve vorgeführt. Die Videosoftware färbte bewegte Objekte mithilfe von KI-Funktionen live um. Taktraten, Kernzahlen und belastbare Leistungswerte nannte Intel bei dieser Vorführung nicht.
Compute-Tile aus Intels 18A-Fertigung
Panther Lake sollte als erster Intel-Prozessor einen Compute-Tile mit CPU-Kernen aus dem eigenen 18A-Prozess erhalten. Dieser verbindet Gate-All-Around-Transistoren mit rückseitiger Stromversorgung. Laut dem Messebericht war die Massenproduktion für die zweite Jahreshälfte 2025 vorgesehen; fertige Notebooks sollten erst 2026 folgen.
Im Showroom standen außerdem mögliche Notebook-Entwürfe verschiedener Hersteller. Die vorgeführten Entwicklerboards waren daher noch keine kaufbaren Mobilrechner. Der damalige Bericht dokumentiert einen funktionsfähigen Entwicklungsstand, keinen unabhängigen Vergleichstest für Spiele oder Videoverarbeitung.

