ASUS stellte am 30. Mai 2017 auf der Computex 2017 den ROG Zephyrus GX501 mit beweglichem Gehäuseboden vor. Das Gaming-Notebook kombinierte einen Core i7 der siebten Generation mit GeForce-GTX-Grafik. Die Kühlung sollte trotz des schlanken Gehäuses ausreichend Luft erhalten.
Die damalige ROG-Produktvorstellung nennt 17,9 Millimeter Bauhöhe und 2,24 Kilogramm Gewicht. Angeboten werden sollten Konfigurationen bis zum Core i7-7700HQ, bis zu 24 GB DDR4-2400 und bis zu 1 TB NVMe-Speicher.
Gehäuseboden und Tastatur beeinflussen die Kühlung
Beim Öffnen des Displays hebt das Active Aerodynamic System einen Teil des Bodens an. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Luftspalt. Die Tastatur sitzt weit vorn, das Touchpad rechts daneben; es lässt sich als beleuchteter Ziffernblock verwenden. ASUS nennt getrennte QWER- und WASD-Beleuchtungsbereiche, nicht eine vollständige separate QWERTY-Zone.
Für den Einsatz als mobiler Entwicklungs- oder Testrechner ist damit nicht nur die GPU relevant. Eingabeposition und Stellfläche gehören zur Arbeitsplatzplanung, Kühlleistung und Geräuschpegel müssen unter der konkreten Last gemessen werden. Der Herstellerbericht ist kein eigener Dauertest der Redaktion.
Display, Anschlüsse und historische US-Preise
Zum Paket gehörten ein 15,6-Zoll-Full-HD-Display mit bis zu 120 Hz und G-Sync, Thunderbolt 3 über USB-C, vier USB-A-Anschlüsse und HDMI 2.0. Die Ankündigung unterscheidet den GX501VI mit GTX 1080 ab 2.699 US-Dollar vom GX501VS mit GTX 1070 ab 2.299 US-Dollar. Das sind keine deutschen Endpreise.
Der Ansatz hängt mit NVIDIAs Max-Q-Vorstellung vom Vortag zusammen. Max-Q beschreibt das Zusammenspiel aus Grafikchip, Stromversorgung, Kühlung und Software; der Name allein ist keine Leistungszusage für jedes Notebook.
Archivhinweis: Dieser Beitrag dokumentiert die Hardware-Ankündigung von Mai 2017. Preise und Ausstattungen sind historisch. Spätere GX501-Versionen mit anderen Prozessoren oder Displays sind nicht Gegenstand dieser Meldung.

