Lenovo hat auf der CES 2025 in Las Vegas einen ersten Prototyp des Legion Go 2 gezeigt, der nächsten Generation seines Windows-Gaming-Handhelds. Laut der Vorstellung vom 7. Januar 2025 setzt das Gerät auf einen AMD Ryzen Z2 Extreme Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und ein größeres OLED-Display. Ein fertiges Serienprodukt ist der gezeigte Prototyp noch nicht.
Display, Speicher und Akku im Detail
Kernstück des Prototyps ist der neue AMD Ryzen Z2 Extreme Prozessor, der zusammen mit bis zu 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher bei 7500 MHz und bis zu 2 TB SSD-Speicher arbeitet. Das 8,8 Zoll große OLED-Display löst im Seitenverhältnis 16:10 auf, erreicht 144 Hz Bildwiederholrate sowie 500 Nits Helligkeit und unterstützt variable Bildwiederholraten (VRR) für ein flüssigeres Bild in Spielen mit schwankender Framerate.
Eine 74-Wattstunden-Batterie soll für längere Spielsessions ohne Steckdose sorgen, ein deutliches Plus gegenüber dem ersten Legion Go. Lenovo positioniert den Prototyp klar für wettbewerbsorientierte Spielerinnen und Spieler, die auch unterwegs auf hohe Bildwiederholraten und stabile Leistung nicht verzichten wollen.
TrueStrike-Controller mit rundem D-Pad
Die abnehmbaren TrueStrike-Controller wurden ergonomisch überarbeitet und erhalten unter anderem ein rundes D-Pad für präzisere Eingaben. Lenovo hatte das erste Legion Go bereits zur IFA 2023 vorgestellt, mit Ryzen Z1 Extreme, 8,8-Zoll-Display und denselben abnehmbaren Controllern als Markenzeichen. Der neue Prototyp baut auf diesem Konzept auf und verspricht laut Hersteller vor allem bei Prozessor, Speicher und Bildschirm einen spürbaren Sprung.
Den neuen Ryzen Z2 Extreme Chip hatte AMD wenige Tage zuvor auf derselben Messe präsentiert. Ein Hands-on-Video zeigt den Prototyp erstmals im praktischen Einsatz.
Weder Preis noch Marktstart nennt Lenovo zu diesem frühen Zeitpunkt, der Auftritt auf der CES 2025 dient in erster Linie dazu, die technische Richtung des Nachfolgers zu zeigen. Lenovo präsentierte das Legion Go 2 im weiteren Jahresverlauf 2025 auf zusätzlichen Messen in überarbeiteter, serienreiferer Form.
