Call of Duty: Black Ops 4 startet in UK mit schwächstem Boxed-Ergebnis seit 2007

Call of Duty: Black Ops 4 ist in Großbritannien mit dem schwächsten Start eines physischen Call-of-Duty-Spiels seit 2007 in die Verkaufscharts eingestiegen. Die Auswertung der UKIE/GfK-Charts für die Woche bis zum 13. Oktober 2018 weist gegenüber Call of Duty: WWII einen Rückgang der Boxed-Verkäufe um fast 50 Prozent aus. Gegenüber Black Ops III aus dem Jahr 2015 lagen die Verkäufe 59 Prozent niedriger.

Die Zahlen erfassen ausschließlich physische Einheiten und enthalten keine digitalen Downloads. Black Ops 4 erreichte deshalb trotzdem Platz eins der britischen Wochencharts und war der zweitstärkste physische Start des Jahres hinter FIFA 19. 58 Prozent der Verkäufe entfielen auf die PlayStation-4-Version, 41 Prozent auf Xbox One. Der restliche Anteil entfiel auf die PC-Fassung.

Digitalgeschäft verändert den Vergleich

Activision meldete am selben Wochenende für Black Ops 4 die größten digitalen Verkäufe am ersten Tag in der Unternehmensgeschichte. Dieser {h.internal(‚https://xboxdev.com/call-of-duty-black-ops-4-erzielt-groesste-day-one-digitalverkaeufe-der-activision-geschichte/‘, ‚digitale Rekord‘)} und die schwächeren Boxed-Zahlen beschreiben daher unterschiedliche Vertriebskanäle. Absolute Verkaufszahlen für die Downloads nannte Activision nicht.

Der frühe Veröffentlichungstermin im Oktober lag mehrere Wochen vor dem üblichen Start eines Call of Duty im November. In den britischen Charts folgten auf Black Ops 4 FIFA 19, Assassin’s Creed Odyssey, WWE 2K19 und Forza Horizon 4. Die Daten zeigten zugleich einen schwachen Start des vierten Quartals im stationären Spielehandel, nachdem auch FIFA 19 beim Boxed-Absatz um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen war.

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