Bayern: Games-Branche umfasst 223 Unternehmen und 347 Millionen Euro Umsatz

Eine neue Standortstudie des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales zählt im Freistaat 223 Games-Unternehmen. Zusammen erwirtschaften sie rund 347 Millionen Euro Umsatz und beschäftigen etwa 2.080 Menschen.

Mehr als doppelt so viele Unternehmen wie 2018

Seit 2018 hat sich die Zahl der Unternehmen laut Studie um 103 Prozent erhöht. Das gesamte Ökosystem umfasst rund 320 Akteure, 84 Prozent der Unternehmen wurden erst seit 2010 gegründet. Die Branche ist kleinteilig organisiert: 75 Prozent der Studios beschäftigen weniger als zehn Personen. Zu den größeren Arbeitgebern zählen unter anderem CipSoft, Travian Games, Aesir Interactive und Upjers.

Die Untersuchung nennt außerdem einen gesamtwirtschaftlichen Effekt. Jeder in der bayerischen Games-Branche erwirtschaftete Euro führt demnach zu rund 2,60 Euro Bruttowertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. Als wichtige Standortfaktoren werden die Lebensqualität, die technische Infrastruktur und die Landesförderung genannt. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen bewerten die bayerische Games-Förderung positiv.

Förderung und weitere Standortfaktoren

Als größte Wachstumsbremsen nennen die befragten Studios steigende Kosten und Finanzierungslücken. Gleichzeitig sehen sie Potenzial im Abbau von Bürokratie, in einer verlässlichen Bundesförderung und im Einsatz künstlicher Intelligenz. Die vollständige Standortstudie steht als Download bereit. Im März hatte Natascha Grünpeter die Abteilung Digitales samt Games-Ressort übernommen.

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