Bastei Lübbe hat die Prüfung strategischer Optionen für Daedalic Entertainment vorerst unterbrochen. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2018/2019 hervor, über dessen Veröffentlichung GamesWirtschaft am 11. Juli 2019 berichtete.
Der seit August 2018 laufende Prozess umfasste Verkauf, Beteiligung oder Joint Venture. Nun sollte sich das Management auf die Herr-der-Ringe-Lizenz sowie Wachstumschancen im Streaming- und Mobile-Geschäft konzentrieren. Der Bericht beschreibt eine Unterbrechung, keine abgeschlossene Veräußerung.
Games-Umsatz von 11 bis 12 Millionen Euro erwartet
Für das Geschäftsjahr 2019/2020 erwartete der Vorstand im Games-Segment 11 bis 12 Millionen Euro Umsatz. Im Berichtsjahr waren es 9,1 Millionen Euro. Ein wesentlicher Umsatzanteil sollte aus Spielen externer Studios stammen, die Daedalic veröffentlicht. Das sind damalige Prognosen, keine später erreichten Ergebnisse.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Unternehmensentscheidung vom Juli 2019. Spätere Eigentümerwechsel und Projektergebnisse sind nicht Gegenstand der Meldung.
Kurswidget: Die eingebundenen Daten beziehen sich auf den aktuellen Börsenstand, nicht auf Juli 2019.

