Das Babylon.js-Team hat am 30. April 2018 Version 3.2.0 mit GPU-Partikeln und erweiterten Asset-Werkzeugen veröffentlicht. Die browserbasierte 3D-Engine ergänzt außerdem Promise-basierte Funktionen und die AnimationGroup-Klasse für mehrere Animationsziele.
Die GPU-Partikelimplementierung im damaligen Quellcode setzt WebGL 2 voraus. Ihre Abfrage GPUParticleSystem.IsSupported prüft, ob die zuletzt erstellte Engine eine WebGL-Version größer als 1 verwendet. Die neue Funktion ist daher nicht automatisch in jeder Browser- und Grafikkonfiguration verfügbar.
Das Team stellt die Version auch in einem offiziellen Ankündigungsvideo zu Babylon.js 3.2 vor.
Asynchrones Laden und Export aus der Szene
Promise-basierte Methoden wie SceneLoader.AppendAsync ergänzen die bisherigen Callbacks. Neue Exporter für Maya und 3ds Max unterstützen den Übergang von Produktionswerkzeugen zur Engine. Ein glTF-Serializer kann glTF- oder GLB-Dateien direkt aus einer Babylon-Szene erzeugen.
Das Team hat zudem den Build-Prozess angepasst: Jeder Pull Request durchläuft eine visuelle Validierung. Code-Kommentare und aktualisierte Änderungsnotizen sind nach den Release Notes nun verpflichtend.
glTF-Import und Geometriedaten ändern ihr Verhalten
Der glTF-2.0-Loader erzeugt nun ein eigenes Mesh pro Primitive, statt mehrere Primitives zusammenzuführen. VertexData.merge akzeptiert nur noch Daten mit demselben Satz an Attributen. Solche inkompatiblen Änderungen können Anpassungen an bestehenden Import- und Verarbeitungsabläufen erfordern.
Bereits Babylon.js 3.0 hatte WebGL 2 und WebVR 1.1 ergänzt. Die jetzt veröffentlichte Version baut auf dieser technischen Grundlage auf.

