Art of Coding: Demoscene-Kampagne startet in Deutschland und Finnland

Die Initiative The Demoscene – Art of Coding ist am 19. Mai 2019 in Deutschland und Finnland öffentlich gestartet. Ziel ist die Anerkennung der Demoscene als digitales und soziales Kulturerbe in der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.

Die Demoscene verbindet Programmierung, Computergrafik, Musik und audiovisuelle Gestaltung. Auf Demopartys präsentieren Gruppen technisch anspruchsvolle Echtzeit-Demos, die Hardware möglichst effizient nutzen. Die Initiatoren Tobias Kopka und Andreas Lange wollen diese Kultur dokumentieren und ihre Geschichte dauerhaft zugänglich machen.

Kampagne mit nationalen Partnern

Zum Start veröffentlichten die Organisatoren eine Pressemitteilung und bauten Kontakte zu nationalen Ansprechpartnern auf. Deutschland und Finnland bilden den Ausgangspunkt, weitere Länder sollen sich anschließen. Die Bewerbung ist als langfristiger Prozess angelegt und setzt auf Beiträge aus der Szene, von Archiven, Veranstaltern und Kulturinstitutionen.

Für die Games- und Entwicklerbranche ist die Demoscene vor allem wegen ihrer Verbindung aus Code, Grafik und Sound relevant. Viele Techniken und Arbeitsweisen aus der Szene finden sich später in Spielen, Engines und digitaler Kunst wieder. Die Initiative stellt Hintergrundmaterialien und frei nutzbare Pressebilder bereit.

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