Das LLVM-Projekt hat am 6. März neue Pakete und Änderungen an apt.llvm.org vorgestellt. Der Linker LLD wird nun für i386 und amd64 auf allen unterstützten Debian- und Ubuntu-Versionen gebaut. Nach der Abzweigung für LLVM 4.0 stehen eigene Repositories für diesen Entwicklungsstand bereit; eine finale 4.0-Veröffentlichung meldet der Beitrag nicht.
Der Hauptentwicklungszweig trägt inzwischen die Versionsnummer 5.0. Wer die Metapakete aus llvm-defaults verwendet, erhält darüber entsprechend aktualisierte Werkzeuge. Für Ubuntu 17.04 sind Pakete der Zweige 3.9, 4.0 und 5.0 vorgesehen. LLVM 3.9 hatte im Vorjahr unter anderem ThinLTO eingeführt.
Architekturübergreifende Prüfung vor dem Upload
Die Build-Jobs für LLVM 3.7 und 3.8 sind abgeschaltet; ihre Repositories bleiben erreichbar. Signierte Paketquellen und gemeinsame Uploads für i386 und amd64 sollen außerdem Prüfsummenfehler vermeiden, die bei unterschiedlich erfolgreichen Builds auftreten konnten.
Jenkins steuert den Ablauf einschließlich Paketbau und Tests. Erst nach erfolgreichen Builds beider Architekturen und bestandener LLVM-Testsuite werden die Pakete übertragen. Der Bericht nennt allerdings auch ignorierte oder als erwartete Fehler markierte Tests. Die Freigabe ist daher kein Nachweis allgemeiner Fehlerfreiheit. Builds des Hauptzweigs laufen zweimal täglich, die gepflegten Zweige werden bei Änderungen neu gebaut.

