Red Hat hat am 20. Juli 2016 Ansible Tower 3.0 vorgestellt. Die Version bündelt die Rechtevergabe stärker auf Job-Ebene und richtet sich an Teams, die IT-Automatisierung über mehrere Umgebungen betreiben.
Jobs, Labels und REST-Schnittstelle
Ansible Tower stellt für das quelloffene Orchestrierungswerkzeug Ansible eine grafische Oberfläche und eine REST-Schnittstelle bereit. In Version 3.0 können Administratoren Berechtigungen für das Ausführen und Bearbeiten von Jobs einfacher an Nutzer und Gruppen vergeben. Beliebige Labels erleichtern zusätzlich die Auswahl bestimmter Arbeitsabläufe.
Für Build- und Testumgebungen von Spieleprojekten ist diese Art der Automatisierung vor allem bei wiederkehrenden Infrastrukturaufgaben interessant. Benachrichtigungen und der Laufzeit-Zugriff auf die Ansible-Kommandozeile ergänzen die Kontrolle von Deployments. Der Ansatz passt damit zum älteren Thema automatisierter Build-Systeme.
