AMD hat am 6. Mai 2015 neue Radeon-300-Grafikprodukte für OEM-PCs vorgestellt. Die Desktop-Grafikkarten sind ausschließlich für Komplettsysteme vorgesehen und gehören zu einer Produktfamilie, die AMD auch für Spiele und anspruchsvolle Grafikaufgaben positionierte.
Die Radeon-300-Grafiklösungen basieren auf AMDs Graphics-Core-Next-Architektur. Für die OEM-Desktopreihe nennt AMD Unterstützung für DirectX 12 und die kommende Windows-10-Plattform. Damit zielten die Karten auf Rechner, die Spiele und klassische Desktop-Anwendungen mit derselben Grafikbasis ausführen konnten.
Radeon 300 für Komplettsysteme
AMD kündigte neben der Desktopfamilie auch Radeon-M300-Grafikprozessoren für Notebooks an. Diese Varianten sollten in Geräten von Alienware, Dell, HP, Lenovo und Toshiba erscheinen. Die mobile Reihe setzte ebenfalls auf die GCN-Architektur, unterstützte DirectX 12 und war für Spieleleistung in unterschiedlichen Notebookklassen ausgelegt.
Für Entwickler und technisch versierte PC-Spieler war damit vor allem die gemeinsame API-Basis interessant. AMD verband die neue OEM-Hardware mit DirectX 12, FreeSync, Mantle, OpenGL 4.4 und OpenCL 2.0. Die konkrete Leistung hing weiterhin von der jeweiligen Grafikkarte, dem Speicher und der Systemkonfiguration des OEM-Rechners ab. AMD kündigte die ersten Systeme für den Verlauf des Jahres 2015 an.
