AMD hat in einem am 1. Oktober 2015 eingereichten Bericht an die US-Börsenaufsicht einen Abbau von rund 5 Prozent der weltweiten Belegschaft angekündigt. Der Restrukturierungsplan war bereits am 26. September beschlossen worden und soll das Unternehmen auf seine wichtigsten Produkte und Kundenbeziehungen ausrichten.
Der Plan umfasst neben dem Stellenabbau auch die Auslagerung bestimmter IT-Dienste und Teile der Anwendungsentwicklung. AMD erwartet zusätzlich Kosten für die Zusammenlegung von Immobilien. Insgesamt rechnet der Chiphersteller mit Restrukturierungs- und Wertminderungskosten von etwa 42 Millionen US-Dollar.
58 Millionen Dollar Einsparungen im Geschäftsjahr 2016
Nach Angaben im SEC-Bericht entfallen rund 31 Millionen US-Dollar der Kosten auf Abfindungen und weitere Leistungen. Etwa eine Million Dollar betrifft die Zusammenlegung von Standorten, weitere neun Millionen Dollar entfallen auf die Wertminderung von Softwarelizenzen mit laufenden Zahlungsverpflichtungen. Die Zahlungen sollen sich auf etwa 26 Millionen Dollar im Geschäftsjahr 2015 und 15 Millionen Dollar im Folgejahr verteilen.
AMD erwartet durch die Maßnahmen Einsparungen von rund 58 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2016. Die Umsetzung soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016 weitgehend abgeschlossen sein. Der Schritt folgt auf ein schwieriges Jahr für den Hersteller, dessen Produkt- und Finanzentwicklung bereits in der Quartalsbilanz für das erste Quartal 2015 dokumentiert wurde.
