AMD hat am 3. Januar 2017 FreeSync 2 mit einer neuen HDR-Schnittstelle und verpflichtender Low Framerate Compensation angekündigt. Erste entsprechende Monitore sollen im ersten Halbjahr 2017 verfügbar werden. Die bisherige FreeSync-Technik soll parallel weiterbestehen.
Tone Mapping direkt für das Zieldisplay
Die neue API erlaubt es Spielen, HDR-Inhalte über die Radeon-GPU auf Helligkeit, Kontrast und Farbraum des angeschlossenen Displays abzustimmen. AMD will damit den zusätzlichen Verarbeitungsaufwand herkömmlicher, auf Fernseher ausgerichteter HDR-Ausgabewege verringern. Die Ankündigung liefert keinen pauschalen Nachweis geringerer Eingabelatenz gegenüber jedem FreeSync-Monitor.
Alle für FreeSync 2 qualifizierten Monitore sollen Low Framerate Compensation unterstützen. Die HDR-Funktionen setzen geeignete Inhalte, eine angepasste Anwendung und eine passende Ausgabekette voraus. Vorhandene FreeSync-Monitore werden durch die Ankündigung nicht automatisch zu FreeSync-2-Geräten.
Bestehende Radeon-GPUs bleiben unterstützt
AMD nennt alle bereits FreeSync-kompatiblen Radeon-GPUs als unterstützt, darunter die 2016 eingeführte Polaris-Reihe. Auch Samsung bestätigt die Zusammenarbeit für kommende Displays. Konkrete Modelle oder Preise stehen in der Mitteilung noch nicht. Unter Windows hatte Microsoft bereits im Mai variable Bildraten für UWP-Spiele mit FreeSync und G-SYNC ermöglicht.

