Activision-Übernahme: CMA und FTC tauschten sich 26 Mal aus

Die britische Competition and Markets Authority (CMA) hat sich während der Prüfung von Microsofts Activision-Übernahme nach eigenen Angaben 26 Mal mit der US-Handelsbehörde FTC ausgetauscht. Das geht aus dem öffentlichen CMA-Fallregister und den dort verfügbaren Dokumenten hervor.

Der Zeitraum reichte vom 15. September 2022 bis zum 26. April 2023. Zusätzlich nannten die Unterlagen rund 74 E-Mails zwischen den beiden Behörden. Die Kommunikation betraf eine international relevante Fusion, die in mehreren Märkten parallel geprüft wurde.

CMA bezeichnet Austausch als üblich

CMA-Chefin Sarah Cardell verteidigte die Kontakte als normale Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Fusionsfällen. Kritiker sahen in der Häufigkeit der Gespräche dagegen einen möglichen Hinweis auf eine besonders enge Abstimmung zwischen zwei Behörden, die den Deal zu diesem Zeitpunkt kritisch bewerteten.

Die Gespräche fielen in eine Phase, in der Microsoft mit weiteren Regulierungsbehörden verhandelte und sich zugleich mit Sony über die Zukunft von Call of Duty auseinandersetzte. Der Übernahmevertrag zwischen Microsoft und Activision Blizzard war damit Gegenstand mehrerer voneinander unabhängiger Verfahren.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein