Activision Blizzard: Microsoft passt Zusammenarbeit nach Missbrauchsvorwürfen an

Xbox-Chef Phil Spencer bestätigte am 10. Januar 2022, dass Microsoft die Zusammenarbeit mit Activision Blizzard nach den Vorwürfen zu Belästigung und Diskriminierung angepasst hat. Im Sway-Podcast der New York Times sagte Spencer, Microsoft habe die Art und Weise bestimmter gemeinsamer Abläufe geändert.

Konkrete Details zu den Änderungen nannte Spencer im Gespräch mit Kara Swisher nicht. Er sagte jedoch, Microsoft nehme die Vorwürfe gegen Activision Blizzard ernst und reagiere auf die anhaltende Kritik.

Vorwürfe gegen Activision Blizzard

Activision Blizzard stand seit Sommer 2021 unter Druck. Das kalifornische Department of Fair Employment and Housing hatte den Publisher wegen Vorwürfen zu sexueller Belästigung, Diskriminierung und ungleicher Bezahlung verklagt. Die damalige Berichterstattung dazu ist im Beitrag zur DFEH-Klage gegen Activision Blizzard dokumentiert.

Spencer verwies im Podcast zugleich auf frühere Probleme bei Microsoft und sprach sich für einen konstruktiven Umgang mit Partnern aus. Die Aussagen bezogen sich auf die Zusammenarbeit zu diesem Zeitpunkt. Sie enthielten keine Ankündigung einer Beendigung der Geschäftsbeziehung.

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